Bundesweiter Warntag am 08.12.2022 um 11 Uhr

Wie euch vielleicht aus dem Fernsehen oder Radio bereits bekannt sein dürfte, findet am Donnerstag den 08.12.2022 um 11 Uhr ein Warntest statt. Dabei werden in ganz Deutschland rund 16.000 Warnsirenen getestet, auch Lautsprecherdurchsagen sollen zum Einsatz kommen.

Was das für dich als Tierhalter bedeutet? Stress für dein Haustier und eine Belastungsprobe für dein Tier und für dich selbst als Halter.

Bei Haustieren wie Hund und Katze können die schallenden Sirenen Stress auslösen. Das Gehör von Tieren ist sehr viel sensibler als das menschliche, informiert auch die Welttierschutz Gesellschaft e. V. “Stressreaktionen, die je nach Tier ganz unterschiedlich ausfallen können, sind mögliche Folgen. Nervöses Herumlaufen, starkes Zittern oder sogar der Impuls zur Flucht zählen dazu”, heißt es auf der Webseite des Vereins. Tierhalter sollten sich daher gut auf den Warntag vorbereiten, um ihre Schützlinge bei möglicher Panik zu beruhigen.

Wie kann ich meinem Haustier den stress ersparen?

Hast du ohnehin ein eher schüchternes, ängstliches und zurückhaltendes Haustier, wäre es gut, wenn du in dieser Zeit sicherstellen kannst, dass dein Haustier nicht alleine zu Hause ist und kannst es mit Streicheleinheiten beruhigen.Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche ab und ein abgedunkeltes Zimmer sorgt für Entspannung. Ihr könnt auch ruhig Musik oder den Fernseher laufen lassen, denn das kann für eine gewohnte und beruhigende Geräuschkulisse sorgen. Achtet bitte darauf, dass euer Hund oder Katze auch eine Rückzugsmöglichkeit hat!

Als Hundehalter solltest du darauf achten, die Gassi Runde entweder vor oder nach dem Warnalarm durchzuführen. Freigängerkatzen, die gerne am Vormittag auf Tour sind, sollten am 08.Dezember ihre Tour eher auf Nachmittag verlegen.

Auch für Pferde-und Vogelhalter gibt es Tipps!

Pferde, sollten, wenn es geht, in der Zeit von 11.00 bis 11.20 Uhr von der Weide und in den Stall gebracht werden. Für den Zeitraum des Sirenengeheuls sind die Tiere im Stall besser aufgehoben – sofern sich der Stall nicht näher an einer Sirene befindet.

Auch für Kleintiere und Vögel kann der Alarm Stress bedeuten. Hier könnt ihr den Tieren den Stress reduzieren, indem ihr den Käfig oder das Gehege mit Tüchern abdeckt. Bringt die Tiere möglichst in ein ruhiges Zimmer und stellt den Käfig oder das Gehege weit weg vom Fenster.